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Nach einem Universitätsstudium und dem Start einer Karriere
in einem Beratungsbüro für Marketing und industrielle
Strategie auf internationaler Ebene, kehrt Laurent
de Bosredon 1980 auf das
Familiengut zurück und übernimmt 1986 die Leitung.
Er
will sich nicht mit der komfortablen Bekanntheit zufriedengeben,
die das Château Bélingard erzielt hat, und will Monbazillac
und Bergerac zu den höchsten Rängen erheben.
Ab
der Weinlese 1982 wendet er die Entdeckung von Denis Dubourdin,
Forscher am Oenologischen Institut, auf dem Gebiet des Auslaugens
vor der Gärung der Weißweine an. Dann wendet er die neuesten
Entdeckung auf dem Gebiet des Aufbaus auf Bodensatz von roten und
weißen Weinen an. Er übernimmt ebenfalls die Messung
der phenolischen Reife, um die optimalen Daten der Weinlesen zu
bestimmen.
Erster Versuch, erster Erfolg.
Laurent de Bosredon
bestätigt seine Überzeugungen: "Für die trockenen
Weißweine und die Rotweine unserer Region strebe ich nach
einem subtilen Gleichgewicht zwischen den Früchten, Blumen
und der weichen Gegenwart im Mund, alles zusammen durch eine geschmackvolle
oder aromatisch kräftige und gehaltvolle Linie unterstrichen.
Hinsichtlich der edelsüßen Weine von Monbazillac verabscheue
ich die Weine, welche eine Nebeneinanderstellung von Weißwein
und Zucker darstellen. Der Botrytis (Edelfäule) ist ein Wunder.
Der Wein des Château de Bélingard, aus den Edelfäule-Lesen
stammend, muss ein Wunder sein aus der Vereinigung von Eleganz und
der Schwere und Frische der Frucht."
Während
der 80er und 90er Jahre hat die Verwendung der neuen Techniken im
Château Bélingard dank seiner Experimentierfreudigkeit,
seiner Neugier und dank der Ratschläge seiner Berater, zu denen
man an erster Stelle Professor Yves Glories, Dekan der Universität
für Oenologie von Bordeaux zählen kann, nicht aufgehört.
Er wird auf diesem Gebiet immer noch von Pierre Guérin, Direktor
des Oenologischen Laboratoriums des berufsübergreifenden Rats
der Weine der Region von Bergerac (CIVRB) unterstützt.
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